Die regionalen Zukunftszentren und die Transformationsnetzwerke
Transformationsnetzwerke
Zukunftszentren
Struktur
- 26 regionale
- Transformationsnetzwerke
- 11 bundesweite
Transformations-Hubs, die
überregional den Wissenstransfer
zu transformationsrelevanten
Themen von der Forschung zu den Unternehmen entlang der automobilen Wertschöpfungskette
organisieren - Laufzeit 2022 – 2026
- Eine zentrale Website der
Dachmarke
(www.bundeswirtschaftsministerium.de/KOPA35C/fahrzeugtransformation) neben Websites der einzelnen Zentren - Kontakt zur Dachmarke: E-Mail: transformations-netzwerke@vdivde-it.de
- 12 Regionale Zukunftszentren
- 1 Haus der Selbstständigen
- 1 koordinierendes Zentrum „Zukunft der Arbeitswelt“
- Thematische Arbeitsgruppen für den zentrenübergreifenden Austausch
- Laufzeit: 2023 – 2026
- Eine zentrale Website https://zukunftszentren.de/ der Dachmarke neben Websites der einzelnen Zentren
- Kontakt zur Dachmarke: E-Mail: zza@arbeitundleben.eu
Aufgaben
- Entwicklung und Umsetzung regionaler Transformationsstrategien für die Fahrzeug- und Zulieferindustrie
- Qualifizierungsmaßnahmen als unterstützendes Instrument, nicht
als Kernaufgabe - Unterstützung bei der Anpassung von Geschäftsmodellen an neue
Markt-, Technologie- und
Nachhaltigkeitsanforderungen - Themen: Digitalisierung,
Nachhaltigkeit,
Fachkräfteentwicklung und –
sicherung - die Angebote sind für
Unternehmen komplett kostenfrei - keine Einzelberatung
- Sensibilisierungs- und Lotsenberatung
- vertiefte Beratung und Analyse bis zu 10 Tagen (80h)
- Entwicklung und Erprobung von innovativen Qualifizierungskonzepten
- Angebote anbieterneutral und für Unternehmen komplett kostenfrei
- Themen: Digitalisierung und KI, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, Fachkräfte finden und binden, Führung und Kommunikation
Geografischer Aktionsraum
- Ausschließlich regional tätig, mit klar definiertem geografischem Fokus auf automobilgeprägte Wirtschaftsregionen
- Angebote für jedes Bundesland, bzw. tw. umfassen Regionale Zukunftszentren mehrere Bundesländer, Ausnahme: Haus der Selbstständigen agiert überregional
Ziele
- Selbstlern- und Gestaltungskompetenz von KMU und ihren Beschäftigten fördern
- Resilienz im digitalen, demografischen und ökologischen Wandel schaffen
ergänzend dazu die direkten Ziele:
- ganzheitliche Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, ihren Beschäftigten und (Solo-)Selbstständigen im digitalen, demografischen und ökologischen Wandel
- Vermittlung von Wissen, um die Wirkungsweise von digitalen Technologien und KI-basierten Systemen konkret für den Anwendungsfall des Betriebs verfügbar zu machen sowie diesen in die Lage zu versetzen, Einführungs- und Anwendungsprozesse sozialpartnerschaftlich bzw. beteiligungsorientiert selbst zu gestalten
- Vermittlung von neuen Kompetenzen zur Bewältigung der Transformationsheraus-forderungen
Zielgruppe
- Unternehmen, insb. KMU, Branche
- Fahrzeug- und Zulieferindustrie
- Beschäftigte und ihre
Vertretungen - Gewerkschaften, Kommunen,
Wirtschafts- und Sozialpartner
- Unternehmen, insb. KMU darunter: Beschäftigte, Personaler:innen, Führungskräfte und Geschäftsführung
- besonderer Fokus liegt auf der Interessenlage und Adressierung der Sozialpartner
Ausrichtung
- Branchen- und regionalspezifisch, mit Schwerpunkt Automobil- und Zulieferindustrie
- i.d.R. unternehmensübergreifend
- Themenspektrum: Digitalisierung, Technologiewandel (v. a.
Elektromobilität), Qualifizierung, neue Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeit
- i.d.R. branchenübergreifend und nur zum Teil branchenspezifisch
- zentraler Handlungsschwerpunkt: Digitalisierung und KI
Wie gehen die Projekte auf die Unternehmen zu?
- Direkte Ansprache über bestehende regionale Netzwerke
- Vor-Ort-Besuche und persönliche Gespräche mit dem Ziel, die gesamte Automotive-Branche in
der Region zu stärken (nicht als Einzelberatung verstanden) - Regionale Veranstaltungen,
Workshops, Arbeitskreise - Nutzung von Praxisbeispielen als
Türöffner
- Angebote: Sprechstunden, thematische Onlineformate (z.B. Zukunftsdonnerstag, Zukunftsdenken.live),
- Sensibilisierungs- und Lotsenberatung
- Fokus: eher menschzentriert, Anforderungen der einzelnen Unternehmen und deren Beschäftigten im Transformationsprozess stehen im Mittelpunkt
- Bedarfsanalyse und Aufzeigen von Potentialen bilden Ausgangspunkt
Wie platzieren die Projekte Ihre Angebote, damit eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen entsteht?
- Durchführung von Workshops, Qualifizierungen und Kooperationsprojekten
- Unterstützung bei strategischer Planung und Umsetzung von Transformationsmaßnahmen
- Aufbau und Moderation regionaler Kooperationsstrukturen
- Beratung zu Fördermöglichkeiten
und Kooperationspartnern
- Angebote: vertiefte Beratung und Analyse (insbesondere für KMU) bis zu 80 Beratungsstunden
- Entwicklung und Erprobung von innovativen Qualifizierungskonzepten (auch für Nicht-KMU), bieten ein breites Themenspektrum, in unterschiedlicher Umsetzung: u.a. “Technologiewerkstatt” und Truck der Digitalisierung, Workshops als Grundlagen- und Aufbautraining, Lern- und Experimentierräume, Selbstlern-Tools, modulares Lernen, über Themen Personalführung und Fachkräftesicherung bis hin zu Digitalisierung und KI
Synergien
Regionale Vernetzung stärken
→ Transformationsnetzwerke sind stark in automobil- und zulieferindustriegeprägten Regionen verankert; Zukunftszentren arbeiten branchenübergreifend. Durch Kooperation könnten Transformationsnetzwerke gezielt Unternehmen aus der Automobilbranche zu den breiteren Qualifizierungs- und Beratungsangeboten der Zukunftszentren lotsen, bzw. Unternehmen mit fachspezifischen Anliegen zurück an die Transformationsnetzwerke
Best-Practice-Austausch
Förderung sozialpartnerschaftlicher Prozesse
→ Beide Programme legen Wert auf die Einbindung von Sozialpartnern. Eine gemeinsame Ansprache könnte die Beteiligung von Betriebsräten, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden in
Transformationsprojekten erhöhen.
Regionale Standortentwicklung
→ Transformationsnetzwerke konzentrieren sich auf wirtschafts- und
strukturpolitische Ziele in den Automobilregionen und tragen dazu bei, dass Unternehmen und Regionen zukunftsfähig aufgestellt und resilient sind, Zukunftszentren konzentrieren sich auf Unternehmensinterne Resilienz und Kompetenzausbau. Zusammengedacht ergibt sich eine Verbindung von Makroebene (Region) und Mikroebene (Unternehmen) für ganzheitliche Standortentwicklung.