In unserer Kampagne #ZukunftKMU stellen wir die Beratung- und Qualifizierungspraxis aus den Regionalen Zukunftszentren anhand ausgewählter Unternehmensbeispiele vor. Heute ein Beispiel aus dem Zukunftszentrum Thüringen.

Das Unternehmen Reformhaus Dr. Geller
Seit 2011 steht das inhabergeführte Reformhaus Dr. Geller aus Weimar mit Inhaberin Marika Geller und ihren drei Mitarbeiterinnen für ein natürliches und organisches Sortiment. Ob Naturkosmetik, Ayurvedaprodukte oder Bio-Lebensmittel, die Kundschaft findet ein mit großer Sorgfalt ausgewählte Warenangebot. Als Dr. Marika Geller mit ihrem Reformladen in ein neues Geschäft umzog, änderte sich mehr als nur die Adresse, auch die Sichtbarkeit gegenüber den Kunden stand plötzlich auf dem Prüfstand:
Angesprochen wurde Dr. Geller von Monika Seiffert, Mitarbeiterin des Innovation Living Labs von Prof. Andrej Werner an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Verbundpartner im ZeTT – Zentrum Digitale Transformation Thüringen. Schnell stellte sie fest, dass in der Erprobung von Digitalisierungstechnik eine große Chance für ihr Reformhaus liegt. Den Auftakt für die Zusammenarbeit bildete ein Workshop, um die dringlichsten Knackpunkte im Geschäftsalltag herauszuarbeiten. Darauf aufbauend wurde der gesamte Digitalisierungsprozess durch weitere Workshops begleitet und umgesetzt.
Das ZeTT-Qualifikationskonzept Lern und Future Store für den Einzelhandel als Startpunkt der Veränderung
Der Lern und Future Store bietet einen interaktiven und virtuellen Raum. Ausgestattet mit innovativer Technik zeigt der Lern und Future Store vielfältige Anwendungsbeispiele, darunter Technologien zur Verknüpfung analoger und digitaler Vertriebskanäle sowie Kundeninteraktionen.
Hier konnten die Inhaberin und ihre Mitarbeiterinnen Musterlösungen und Prototypen testen und ihre eigenen Wünsche sowie Anregungen äußern. Im Reallabor konnten dann mit Monika Seiffert und Prof. Andrej Werner individuelle Fragen diskutiert werden. Die Wahl fiel dabei auf einen 360-Grad-Scan des Reformhauses in Weimar, der als WebApp umgesetzt wurde. Im letzten Schritt erfolgten die Einführung und Erprobung des eigenen 360-Grad-Scan im Ladengeschäft.


Das Ergebnis: 360-Grad-Scan des Reformhauses als Webapp
Der 360-Grad-Scan vereint verschiedene Kundenwünsche in digitalisierter Form.
- Der Kunde kann 24/7 durch unser Ladengeschäft gehen und sich informieren. Er sieht, welche Produkte wir anbieten, es entsteht ein Beratungswunsch.
- Idealerweise kommt der Kunde zeitnah zu einer Beratung im Laden vorbei. Über die Webapp kann hierfür ganz bequem ein Termin mit uns vereinbart werden.
- Zudem kann der „Call und Collect Service“ genutzt werden. Damit vermeiden wir das Problem, dass unsere Kunden im Laden etwas erwerben möchten, das nicht vorrätig ist
- Darüber hinaus bietet die Webapp einen Zugang zu unserer Homepage sowie zu Instagram, um weitere Kundenbindung aufzubauen.
Hier finden Sie weitere Informationen über das Regionale Zukunftszentrum Thüringen.