#ZukunftKMU – Pflege mit Profil: Mitarbeitende gestalten die Öffentlichkeitsarbeit aktiv mit
In unserer Kampagne #ZukunftKMU stellen wir die Beratung- und Qualifizierungspraxis aus den Regionalen Zukunftszentren anhand ausgewählter Unternehmensbeispiele vor. Heute ein Beispiel aus dem Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt.

Zum Unternehmen
Die Pflegedienst Staude GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit rund 90 Mitarbeitenden aus der Region rund um die Saale im Westen Sachsen-Anhalts. Das Pflege-Repertoire ist groß und umfasst Leistungen der ambulanten Pflege sowie eine Seniorenresidenz.
Genutzter Service: Vertiefte Beratung und Qualifizierung zum praxisorientierten betriebsindividuellen Umgang mit Social Media
Nele Heindörfer und Clemens Kellner, die Starthelfer*innen vom Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt und Heimleiter Matthias Staude lernten sich im März 2025 bei der Fachtagung „Personalsicherung in der Pflege“ des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienstleister Sachsen-Anhalt in Magdeburg kennen. Diese persönliche Begegnung mündete kurze Zeit später in eine vertiefte Beratung. Im Fokus des folgenden Austausches stand die Entwicklung einer neuen Social Media Strategie für das Unternehmen, aus der wiederum mehrere individuelle Workshops (iQK) mit den Mitarbeitenden des Pflegdienstleisters hervorgingen.
Die Starthelfer*innen vom Zukunftszentrum sensibilisierten im Unternehmen vor allem zu Themen wie Corporate Design, Redaktionsplanung, Storytelling sowie Community Management und erprobten mit den Mitarbeitenden Tools wie Canva und ChatGPT, um diese betriebsindividuell für die eigene Social-Media-Arbeit – Bilder, Videos und Texte – anzuwenden. Besonders beim Storytelling wurden Mitarbeitende aus allen Berufsgruppen des Pflegedienstleisters einbezogen, um eine möglichst authentische Außendarstellung zu erzeugen. Leitende Inhalte in den Workshops waren unter anderem:
• eine positive Außendarstellung des Unternehmens zu bewirken
• die eigene Marke in der Region zu stärken
• authentische Einblicke in den Pflegeberuf zu geben
• das positive Image des Pflegeberufs sichtbar zu machen
• Auszubildende und potenzielle Fachkräfte zu gewinnen
Was hat sich im Familienbetrieb verändert? Vom „kreativen Chaos“ zu klaren Strukturen, neuen Routinen und mehr Sicherheit in der Zusammenarbeit
Das Kernteam „Social Media“ hat sich neu aufgestellt. Die Rollenverteilung ist hier nun eindeutig, was die Zusammenarbeit transparenter und leichter macht. Tools, die die Social-Media-Arbeit im dicht gefüllten Arbeitstag erleichtern, können gezielt auswählt und eingesetzt werden. Zudem ist die Social-Media-Arbeit fortan bei den regelmäßigen Teamsitzungen auf der Tagesordnung vertreten.
Planung und Steuerung der Social-Media-Aktivitäten
Mit strategischem Blick auf das Ganze übernimmt eine vom Unternehmen neu eingestellte Social-Media-Beauftragte die redaktionelle Planung und steuert die Social-Media-Aktivitäten, die vor allem auf die Mischung aus geplanten und spontanen Beiträgen setzt.
Inhaltlicher Input und Gestaltung
Die Mitarbeitenden gestalten Themen und Inhalte selbst. Von eigenen Aktionstagen, wie zum Beispiel dem „Schönheitstag“ in der Residenz, über Hausbesuche bis hin zu Porträts über die Mitarbeitenden und Stellengesuchen sind den kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt
Fazit
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Hier finden Sie weitere Informationen über das Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt