In unserer Kampagne #ZukunftKMU stellen wir die Beratung- und Qualifizierungspraxis aus den Regionalen Zukunftszentren anhand ausgewählter Unternehmensbeispiele vor. Heute ein Beispiel aus dem Regionalen Zukunftszentrum Nord.

Das Chocoversum Hamburg und die Ausgangssituation
Das Chocoversum Hamburg ist ein Schokoladenmuseum mit interaktiver Erlebniswelt, das jährlich rund 220.000 Besucher*innen begrüßt. Wissen, Genuss und Mitmachen verbinden sich in einer geführten Tour mit acht Erlebnisstationen und einer eigenen Schokoladenwerkstatt, in der Gäste ihre persönliche Tafel kreieren. Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Experimentierfreude prägen sowohl das Gästeerlebnis als auch die interne Zusammenarbeit der circa 115 Angestellten.
Den Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit mit dem Regionalen Zukunftszentrum Nord (RZ.Nord) bildete die Entwicklung einer Zukunftsstrategie. Zudem sollte eine KI-Strategie entwickelt werden, um das Finden, Priorisieren und Umsetzen von KI-Anwendungsfällen kontinuierlich verbessern zu können.
Beratung in Form einer partizipativen Workshop-Reihe
Die Beratung gliederte sich in sieben partizipative Workshops. Im Rahmen eines Kick-off-Meetings wurden zunächst die Planung, Zielsetzung sowie Umsetzungsmöglichkeiten evaluiert. Danach wurden zwei Workshops zur Prozessanalyse mit verschiedenen Abteilungen durchgeführt. Das Ergebnis war eine grobe Prozesslandschaft. Zudem wurden kritische Prozesse identifiziert und ein strukturiertes Data-Mapping durchgeführt. So wurde deutlich, welche Daten in welchem Format vorhanden sind.
Aufbauend auf den Vorarbeiten aus den Workshops wurden mögliche Anwendungsfälle angeleitet und beschrieben. Dies bildete eine wichtige Grundlage für das allgemeine Verständnis über Inhalt, Problemstellung, Ziel und Mehrwert einer möglichen KI-Anwendung. Im Anschluss wurde ein Umsetzungsplan für die „Top-Use-Cases“ erarbeitet.

Das Ergebnis: Methodischer Werkzeugkasten zur eigenständigen Strategie-Weiterentwicklung
Im Zuge der Umsetzung wurde ein methodischer Werkzeugkasten erarbeitet und aufgebaut, der von den Beschäftigten selbstständig genutzt und erweitert werden kann. Dies umfasst alle relevanten Ebenen, die von der Prozessbeschreibung bis zur strukturierten Bewertung von Verbesserungspotenzialen reichen. Dieser Ansatz brachte einerseits die erforderliche Transparenz in die internen Prozesse und befähigt andererseits die Mitarbeitenden zukünftig selbstständig KI-Anwendungsfelder zu finden.
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Hier finden Sie weitere Informationen über das Regionale Zukunftszentrum Nord.